Alles hat einen Anfang...

... auch die Entstehung einer Romanfigur. Hier ein kleines aber feines Schmankerl. In gewisser Weise war die folgende Kurzgeschichte die Geburt von Jonas und Max, Vater und Sohn aus meiner Romantasy „Cupidas küssen nicht“. 

 

In der Stille der Nacht

Ich hasse Weihnachten. Vielleicht hasse ich aber auch nur das Gefühl, das es in mir auslöst. Es sind nicht die Massen an genervten Menschen, die sich durch die Straßen quälen, um noch das letzte fehlende Geschenk zu besorgen, oder die übertrieben bunten Lichter und Figuren, die irgendwie gar nicht zu Weihnachten passen wollen, oder die heile Welt, die wir uns gegenseitig vorspielen, sondern die Einsamkeit in dieser einen bestimmten Nacht. Dieses Gefühl schlängelt sich unaufhaltsam schmerzend durch meine Eingeweide.

Ich hasse die erhabene Stille in dieser Nacht, wenn die Straßen menschenleer sind, die dicken Schneeflocken in Zeitlupe vom pechschwarzen Himmel herunterschweben und sich auf dem Boden niederlassen. Ich hasse das harsche Knirschen, das meine Schuhe im frischen Schnee machen, wenn ich die zugeschneiten Straßen entlang wandere. Ich hasse das sanfte Licht, das die Laternen auf den einsamen Weg vor mir werfen. Ich hasse die kalte Luft, die meine Wangen malträtiert und die ich tief durch meine angefrorene Nase inhaliere. Ich hasse es, alleine zu sein, während sich in den beleuchteten Häusern um mich die Familien unter dem Weihnachtsbaum versammeln. Ich hasse es, wenn meine heißen Tränen eisig auf meinem Gesicht brennen.

Es treibt mich weiter durch die Stadt, die wie ausgestorben ist. Das Glockenläuten ist schon längst in der Dunkelheit verhallt und nichts füllt das tiefe, friedliche Schweigen. Einer schweren Decke gleich legt es sich über die Häuser, erstickt alles unter sich und nimmt mir den Raum zum Atmen. Erdrückt mich.

Ziellos. Mutlos. Ohne Hoffnung gehe ich weiter. Weiß nicht, wie ich hierhergekommen bin, an den vereisten See im Stadt-Park, der verlassen vor mir liegt. Ich schöpfe Luft und betrachte die kahlen Bäume um mich, die von Frostkristallen bedeckt sind. Die Schneedecke glitzert geheimnisvoll im Licht der Park-Laternen. Der Anblick lässt mich betroffen innehalten und einer Zeit nachtrauern, die mal war, aber nie wieder sein wird. Ich schließe meine Lider, stoße den Rest warme Luft aus meinen Lungen und atme die stechende Kälte ein, die mich vom Scheitel bis in die Zehenspitzen zu durchdringen scheint. Meine Augen öffnen sich, um nach dem zu suchen, das die Leere in mir wieder füllen kann, die mich quält. Ich betrachte die Parkbänke, die um den See platziert sind. Eine nach der anderen. Von winterlichem Weiß eingehüllt, mit Eiszapfen besetzt, sehen alle gleich aus. Bis auf eine. Verwundert stelle ich fest, dass dort jemand sitzt. Einsam, wie ich, zusammengekauert. Ein kleiner Junge. Er trägt eine Mütze und eine dicke Winterjacke, in der er sich fast nicht bewegen kann. Sein  Kopf ist gesenkt und er schlenkert mit einem Bein, kickt den Schnee zu Seite und bahnt sich eine Schneise.

Ich kann seine Einsamkeit spüren, seinen Schmerz, der meinem ähnlich ist. Ich stapfe vorsichtig auf ihn zu. Obwohl er mein Kommen hören muss, hebt er nicht sein Gesicht, um nachzuschauen, wer ihn stört. Ohne ihn um Erlaubnis zu bitten, schiebe ich den Schnee von der Parkbank und setze mich neben ihn. Keiner von uns spricht, wir schweigen gemeinsam, aber es ist kein unangenehmes Schweigen, sondern ein ganz natürliches, stilles In-sich-Gehen. Der Schmerz der Einsamkeit in mir klingt ein wenig ab. Ich höre seine Atemzüge, die mich beruhigen, sein Nasehochziehen und nehme in meinem äußersten Sichtfeld wahr, wie er sich mit seinen kleinen, behandschuhten Kinderhänden über die rot-gefrorene Wange wischt. Ich sage nichts und starre lediglich auf den zugefrorenen See vor mir.

„Warum bist du hier?“, fragt mich der kleine Junge mit heiserer Stimme. 

Ich wende meinen Kopf und kann seine großen Kulleraugen bewundern, deren Blau noch rein und strahlend ist. Ein gelber Kranz ist deutlich um das Schwarz seiner Pupille auszumachen. Seine kleine Knubbelnase läuft und ich muss dem Reflex widerstehen, sie mit dem Taschentuch aus meiner Manteltasche abzuwischen. Seine bläulichen Lippen sind voll und hinter ihnen schimmert das schöne Weiß seiner Milchzähne. Ich schätze das Alter des Jungen auf sieben oder acht Jahren.

„Weil es keinen anderen Ort gibt, an dem ich sein will?“, antworte ich ehrlich.

Seine Augenbrauen schieben sich zusammen, fast wie ein Vorwurf tönt es mir entgegen. „Hast du kein Zuhause? Keine Kinder, die auf dich warten?“

Da ist es wieder dieses Piksen in meiner Brust, das so leicht hervorzurufen ist. Verlegen streiche ich mir meine blonden Locken zur Seite, die unter meiner Strickmütze hervorschauen. „Ich habe ein Zuhause, aber weder Kinder noch einen Mann.“

Die Augen des Jungen werden noch größer, als er mich mustert. Sein Blick tastet über mein Gesicht. Ein sachtes Nicken, zeigt mir, dass er mich auf die eine oder andere Weise verstanden hat.

„Und du? Warum bist du hier?“, frage ich zurück.

Betreten schaut er auf seine Hände, um gleich darauf wieder meine Augen zu suchen. „Weil meine Mama früher mit mir immer zum Schlittschuhlaufen gegangen ist.“

Die Luft kommt nur noch stockend in meinen Brustkorb. „Oh, ich verstehe“, nicke ich und spüre deutlich, wie das Piksen wieder zu nimmt und zu einem Stechen wird. „Warst du oft mit ihr hier?“

Der Bommel seiner Mütze fliegt mit seinem Kopfschütteln mit. „Nein, wir sind neu hier her gezogen. In unserer alten Stadt, da war auch ein See, da ist sie mit mir oft hin“, murrt der Kleine traurig.

Das Stechen wird stärker und ich schlucke. „Ich wohne auch noch nicht lange hier“, sage ich und blicke auf den See zurück.

Leise höre ich die Kinderstimme neben mir krächzen: „Mein Vater meinte, dass es uns hier besser gehen würde.“

„Aber das tut es nicht, oder?“ Flüsternd wende ich wieder den Kopf zu dem Jungen und bemerke, wie er seine Lippen zusammen presst.

Enttäuscht erwidert er: „Nein, es ist noch schlimmer.“

Meine Stimme bricht und wird zu einem tonlosen Wispern. „Ja, man nimmt es mit. Überall, wohin man geht. Es tut immer weh, weil es hier drin schmerzt.“ Ich tippe auf meine Brust.

„Ja“, murmelt der Kleine. „Wer ist bei dir gestorben?“ Schüchtern senkt er abermals den Blick.

„Mein Mann sagt, dass ich für ihn gestorben sei“, antworte ich ihm und probiere, zu lächeln. Aber es fühlt sich an, als ob es meine Gesichtsmuskeln verlernt hätten.

Die Stirn des Jungen wird kraus. „Aber du lebst doch, oder bist du ein Geist?“

Ich versuche, dem Kleinen meine verkorkste Antwort zu erklären. „Nein. Er wollte mir damit sagen, dass er mich nicht mehr will.“

„Warum will er dich nicht mehr? Ich finde dich ganz nett.“ Seine Offenheit ist wohltuender Balsam für die offene Wunde auf meiner Seele, die ich schon lange mit mir umhertrage.

„Weil ich krank war und es ihm schwer fiel, bei mir zu bleiben.“ So einfach war es und doch so kompliziert.

Überrascht musterte mich der Knirps. „Aber, du bist jetzt wieder gesund?“

Ich schmunzle. „Ja, die Ärzte behaupten es zumindest und wie es aussieht, wird es auch so bleiben.“

„Warum ist dein Mann dann nicht wieder bei dir?“, forscht der Junge weiter.

Ja, warum, frage ich mich selbst, obwohl ich die Antwort kenne, die mein Herz bluten lässt. Es laut auszusprechen macht die Scham nicht weniger. „Er fand jemanden, der ihn glücklicher macht, weißt du?“

Verwirrt schüttelt er seinen Kopf und wischt sich die laufende Nase. Ein vielsagendes „Hmm“ fällt dem Kleinen dazu ein, was es mir  seltsamerweise erträglicher macht.

„Sag mal, vermisst dich dein Vater nicht?“, traue ich mich, vorsichtig zu fragen.

Er richtet sich auf und ich bemerke, wie schmal seine Schultern sind. Der Drang, meine Arme um den kleinen Kerl zu legen, überwältigt mich schier.

Die Mutlosigkeit und auch die Hoffnungslosigkeit sind in seiner Stimme und in seinem winzigen Gesicht gut zu erkennen. „Ich glaube nicht. Er wollte eigentlich nur kurz arbeiten, aber dann…“

„Vielleicht ist er jetzt fertig mit seiner Arbeit?“, entgegne ich und wage sogar, noch einen Schritt weiter zu gehen. „Ehrlich gesagt, fühle ich mich nicht so einsam, wenn ich bei dir bin. Sollen wir uns zusammen auf den Heimweg machen? Es friert mich ziemlich und eine heiße Schokolade wäre jetzt genau das Richtige.“

Ein leises Seufzen entweicht ihm. „Ja, das wäre fein.“

Ich rutsche von der Bank und meine Glieder melden sich mit Steifheit zurück. „Ich bin Felia und wie heißt du?“

„Max“, sagt er, hopst auf seine kleinen Füße und offenbart mir, mit einem Grinsen, eine herrliche Zahnlücke  in seinem Oberkiefer. „Wo wohnst du, Felia?“

Die Vertrautheit tut gut und ich wünsche, ich könnte Max wiedersehen. Gemächlich treten wir den Rückweg in die Stadt an. „Kennst du den großen Brunnen in der Stadt?“ Er nickt und ich fahre fort. „Dort ist doch der Schreibwarenladen, über dem wohne ich.“

„Da hab ich schon Schulhefte gekauft. Wir wohnen nämlich gerade ein paar Straßen weiter.“ Seine Stiefel hinterlassen kleine Spuren im Schnee, neben meinen. Das Knirschen ist auf einmal ein schönes Geräusch und erinnert mich daran, wie es war, als ich noch mit meinen Eltern zum Schlittenfahren in die Berge fuhr. Wir haben den Hauptweg des Parks erreicht und in der Stille der Nacht hören wir das verzweifelte Rufen eines Mannes.

„Max? Maaax?“ 

Der Junge kommentiert dies mit einem schuldbewussten „Oh, oh“. 

Nach wenigen Schritten sehe ich einen großgewachsenen Mann, der mit wehendem Mantel suchend im Park umherirrt. Als er Max und mich entdeckt, hält er kurz inne, um uns dann entgegen zu rennen. Die letzten paar Meter kann Max es nicht mehr erwarten und sprintet auf den Mann zu, den er sofort umarmt. Der Mann legt seine Hände um Max‘ Gesicht und geht in die Hocke. Sie reden und während ich auf sie zu laufe, deutet Max auf mich.  Der Mann steht auf und als ich bei ihnen ankomme, erkenne ich sofort an den blauen Augen mit dem gelben Kranz, dass der Mann Max‘ Vater sein muss. 

Der modische Kurz-Haarschnitt liegt perfekt und betont sein kantiges Gesicht, mit dem glattrasierten Kinn, das eine Kerbe ziert. Die lange Nase hat einen leichten Buckel und seine Unterlippe ist ein Tick voller als die obere, was mich sofort in den Bann zieht.  Ein leichtes Ziehen in meinem Magen sagt mir, dass der adrette Geschäftsmann anscheinend mein Typ ist. Er streckt mir seine Hand entgegen, die in einem schwarzen Lederhandschuh steckt.

„Hallo, ich bin Max‘ Vater, Jonas.“

Ich schüttle seine Hand, die fest zu packt. Ich kann nicht verhindern, dass ich ins Nuscheln gerate. „Felia.“

Seine klaren Augen gleiten unruhig über meine Züge und bleiben am Leberfleck meines rechten Augenwinkels hängen, was ich geduldig über mich ergehen lasse. Mit den Händen auf Max‘ Schultern nickt er mir ernst zu. „Danke, dass sie auf Max aufgepasst haben. Ich war noch am Arbeiten und hab wohl die Zeit vergessen.“

Ich schüttle den Kopf, um seine Entschuldigung abzuwehren, für die ich die falsche Adressatin bin. „Nein. Ihr Sohn hat auf mich aufgepasst.“ An Max gewandt setze ich meine Rede fort. „Ich hab dir zu danken, Max, dass ich deine Gesellschaft genießen durfte.“

Ein zaghaftes Lächeln zieht über Jonas‘ Gesicht, was mein Herz zum Stolpern bringt, was ich perplex wahrnehme, denn schon seit Jahren war es stolperfrei.

Jonas rüttelt leicht Max‘ Schultern. „Gut, wir sollten gehen, deine Lippen sind schon ganz blau. Nicht, dass du dich noch erkältest.“

Ich nicke nervös und zeige auf den abzweigenden Weg, der eigentlich ein Umweg ist. „Ja, ich sollte auch… Ich muss hier lang. Ich wünsche euch schöne Festtage. Tschüss Max, vielleicht sehen wir uns ja mal wieder.“ Ein letztes Mal gönne ich mir das helle Blau von Jonas‘ Augen, was mir eher warm als kalt erscheint.

Max winkt mir grinsend, mit seiner Zahnlücke, zu. „Ja, Tschüss Felia.“

Mit einem schweren Eiszapfen im Magen wende ich mich ab und gehe meinen Weg entlang. Das Tuscheln von Vater und Sohn dringt ein ganzes Wegstück noch an meine Ohren.

„Kann Felia nicht mit uns kommen?“

„Max, wir kennen die Frau doch gar nicht. Schau mal sie ist…“

„Sie ist ganz furchtbar nett. Ich mag sie.“

„Aber heute ist Heilig Abend. Bestimmt wird sie zu ihrer Familie wollen. Ein anderes Mal vielleicht. “

Ein gut zu vernehmendes „Ach, Papa bitte, sie ist doch auch allein“, lässt mich in Panik schneller voranschreiten. Tränen brennen auf einmal in meinen Augen.

Jonas‘ schlechtes Gewissen ist es wohl, das ihn dazu verleitet, dem Quengeln seines Sohnes nachzugeben, denn nach einem lauten Stöhnen erklingt ein unwilliges „Felia?“

Mein stolperndes Herz hat sich wieder in ein piksendes verwandelt und gestattet mir nicht, anzuhalten. Dumpfe, eilige Tritte kommen näher und die Hand auf meiner Schulter kann ich mit einem erneuten „Felia?“ nicht mehr ignorieren. Bevor ich mich zu Jonas umdrehe,  blinzele ich geschwind die Feuchtigkeit in meine Augen zurück. „Ja?“

Ich stiere stoisch auf die Kerbe in Jonas‘ Kinn, um nicht den Missmut in seiner Miene lesen zu müssen.

„Also, Max hätte gerne… wenn Sie nicht wirklich etwas vorhaben… könnten Sie möglicherweise mit uns… natürlich nur, wenn Sie möchten?“

Hastig schüttele ich den Kopf und beiß mir auf die Unterlippe, was mir Zeit verschafft, mich zu fangen. „Nein, ich… glaube nicht, dass Sie das wollen... Sie müssen das weder aus Verpflichtung noch aus Mitleid tun, Jonas. Es ist okay.“ Mit einem tiefen Atemzug befreie ich mich aus der schrecklich peinlichen Situation und laufe zügig weiter, auch wenn mein Herz sich beschwert, dass es Max gegenüber nicht fair ist. Aber seit wann ist das Leben fair?

Ich hasse das harte Knirschen meiner Stiefel im Schnee, die dreckigen Pfützen im Hausflur vom Tauwasser und die kleinen Eisklümpchen, die sich am Hosensaum bilden. Ohne meine kullernden Tränen zu beachten, ziehe ich in meiner Wohnung den Mantel aus und hänge ihn samt Mütze, mit Schal, an die Garderobe. Im Schlafzimmer entledige ich mich weinend meiner nassen Hose und schlüpfe in eine bequeme Leggins. Mit dicken Wollsocken an den eisigen Füssen, verkrümle ich mich mit mehreren Kissen in die Sofa-Ecke, um den Rest des Abends mit Fernsehglotzen zu  verbringen.

Das Summen der Haustürklingel lässt mich verdattert die Gegensprechanlage beäugen. Wer will denn jetzt was von mir? Um diese Uhrzeit, an diesem Abend?

Ein weiteres energisches Summen, das keinen Aufschub duldet, löscht alle Fragen in meinen Gehirngängen aus. Seufzend ergebe ich mich meinem Schicksal, wie so oft, und drücke den Knopf des Gegensprechers. „Ja?“

„Ähm, hallo Felia, hier sind Jonas und Max nochmal, wir wollten uns eigentlich eine heiße Schokolade machen, aber… wir haben weder Milch noch Schokopulver zuhause.“ Im Hintergrund höre ich Max schreien. „Felia, können wir nicht die Schoki bei dir trinken? Du wolltest dir doch auch eine machen?“

Ich weiß, dass die beiden flunkern, denn die Zeit hätte ihnen niemals nach Hause und dann wieder hierher zu mir gereicht, dazu sind sie viel zu schnell nach mir hier angekommen.

„Ja“, schluchze ich. „Ich wollte auch eine heiße Schokolade trinken.“  Gerührt von der glücklichen Kinderstimme, fasse ich mir an den Mund und drücke zugleich den Tür-Öffnungs-Knopf.

„Papa, sie macht auf, beeil dich …“, dröhnt Max‘ Stimme zu mir durch den Lautsprecher.

Das Stechen in meiner Brust ist verschwunden, aber dafür hält ein Getrappel  Einkehr, als ich die Wohnungstür aufmache und die näherkommenden Schritte im Treppenhaus vernehme, die von kleinen und großen Schuhen stammen.

Vater und Sohn streben zu mir empor. Während der kleine Mann strahlend an mir vorbei in die Wohnung schlüpft, bleibt der große dicht vor mit stehen und bringt mich mit seiner ungewohnte Nähe zum Glühen. Ernst blickt er auf mich hinunter und versinkt in meinen Augen, die sich wiederum nicht von seinem schönen Gesicht lösen wollen.

„Hallo Felia, danke, dass wir bei dir sein dürfen.“