10 Fakten zu „Zeitenliebe 2 – Zwei Seelen in einem Herz“

Zwar versuche ich, in den Fakten Spoiler zu vermeiden, wer aber auf Nummer sicher gehen will, sollte sie erst lesen, wenn man den Roman bereits kennt,

 

1.       Der ursprüngliche Arbeitstitel lautete „Zwei Seelen in einer Brust“.

 

2.       Ich schrieb das Buch nach „Schicksalsnetz – Ein romantischer Episodenroman“, ein humorvoller (wenn auch tiefgründiger) Liebesroman, der aus vier miteinander verwobenen Geschichten besteht, und vor dem ersten Teil der Monde-Saga „Unter den drei Monden“. Ja, ich schreibe oft im Wechsel lustige und ernstere Geschichten. Bedingt dadurch, dass ich mich nicht allzu lange in der gleichen Stimmung halten kann, weil ich ca. fünf Monate benötige, um einen Roman zu schreiben.  

 

3.       Der Wunsch Alexanders Geschichte zu erzählen, kam in dem Moment als ich ihn mit der Erzherzogin verheiratete. Er tat mir so leid und ich fragte mich, was das wohl für eine Frau sein mochte, die Alexanders Hand ablehnte.

 

4.       Ich wollte Alexander jedoch nicht mit einer gemeinen Frau verheiraten, dazu hatte ich ihn viel zu sehr ins Herz geschlossen. Deswegen war klar, dass jemand anderes diese Heirat verhindern wollte, ohne das Wissen dieses Mädchens.

 

5.       Prompt hatte ich so schreckliches Mitleid mit der Erzherzogin, die ein Mündel des Königs war, dass ich auch mehr über sie erfahren wollte.

 

6.       Zu der Zeit führte ich auf Wattpad einen Account, auf dem ich u. a. Schreibübungsbücher mit unterschiedlichen Aufgaben anbot. Eine davon war, die Protagonistin eine Leiche entdecken zu lassen. Und genau das mutete ich meiner Erzherzogin zu. Die erste Szene, die ich von dem Buch schrieb, war jene, in der Helena in der dunklen Gasse neben dem Bettlerhause den grausamen Fund macht. Daraus entstand die Idee der Morde.

 

7.       Wie immer in solchen Fällen recherchierte ich dazu und stieß auf die Autopsieberichte zu den Mordfällen von Jack the Ripper.  Diese Verstümmelungen und Morde in der Geschichte sind in ihrer Art also nicht meiner Fantasie entsprungen, sondern lehnen sich sehr stark an die schrecklichen Gewalttaten des damaligen Serienmörders an.  

 

Kurz erwähnt in diesem Zusammenhang: Ob Waffenarten, Ablauf eines Duells, suizidärer Flammentod, der Vorgang der Verwesung, Mönchskleidung, Giftarten und ihre Auswirkungen, ein-Handgriff-Tötungstechniken, Ausbildung eines Ritters, altertümliche Rezepte, das Leben in einer Burg und deren Aufbau usw. usw. die Recherche zu solch einem Roman ist aufwendig und benötigt viele Stunden.

 

8.       Aus den Mordfällen entwickelte sich natürlich die Frage, wer solche fürchterlichen Morde begehen würde und weshalb. Das ergab dann den groben Ablauf der Geschichte und auch Wesenszüge mancher Figuren.

 

9.       Beim Schreiben hatte ich ständig Angst man würde den Mörder erraten und so verfasste ich die Geschichte, dass mehrere Figuren der Täter sein könnten. Allerdings war mir von Anfang an klar, wer es sein würde, und dass man die Figur und ihre Handlungen, wenn man die Geschichte ein zweites Mal lesen würde, in einem anderen Licht sieht.

 

10.   Der Schmuckdolch der Erzherzogin entstand aus einem Bauchgefühl heraus und ich selbst hatte damals noch keinen blassen Schimmer, welch wichtige Rolle er im Buch spielen würde. Dies lehrte mich, beim Schreiben unbedingt auf meine Intuition zu hören und bis jetzt bin ich damit immer sehr gut gefahren. Denke ich. :D